Nacken

Hinter den Diagnosen Nackenschmerz, Halswirbelsäulen- (HWS) Syndrom, Cervikalgie, Cervikocephalgie, Cervikobrachialgie, Nacken-Schulter-Arm-Syndrom, Torticollis u.v.m. können verschiedene Ursachen stehen,
die als gemeinsames Symptom den Schmerz und oft auch eine Bewegungseinschränkung nach sich ziehen.
Je nach Ursache spricht man von muskulärer Dysbalance, Facettensyndrom, Blockierung von Wirbelgelenken, degenerativen (Verschleiß) Veränderungen der Bandscheiben und/oder Gelenke, Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps) oder -verwölbung (Bandscheibenprotrusion), Nervenwurzelreizung oder -kompression.

Bei allen diesen Ursachen kann eine geeignete, ausgewogene und ausreichend intensive Physiotherapie die Beschwerden lindern und oft sogar beseitigen, so dass nicht selten eine Operation vermieden werden kann.
Fand bereits eine Operation statt, trägt unsere Physiotherapie im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung (AHB) dazu bei, das Operationsergebnis zu sichern und behutsam eine normale Belastbarkeit wieder herzustellen.
Weiteres Ziel einer ambulanten Reha ist auch das Erlernen und Einüben geeigneter Haltungen und Bewegungen,
so dass ein erneutes Auftreten von Schmerzen in der Zukunft möglichst verhindert wird. Um dies zu erreichen, erhalten alle unsere Patientinnen und Patienten Rückenschulungen und ergotherapeutische Seminare.

Gerade bei Nackenschmerzen spielen oft aber auch weitere Faktoren eine Rolle: Viele Patienten beobachten einen Zusammenhang mit psychischen (z.B. Stress) oder sozialen Belastungen (z.B. im Beruf).
Diese Zusammenhänge werden oft erst durch vertrauliche Gespräche mit Ärzten, Psychotherapeuten, Sozialarbeitern und Ergotherapeuten deutlich, erst dann kann gemeinsam eine Lösung gefunden werden,
die eine dauerhafte Schmerzbeseitigung bringen kann.

Dazu stehen bei uns alle genannten Berufsgruppen in der ambulanten Rehabilitation zur Verfügung.